Ein Wochenende im Zillertal

Gemeinsam mit Kathi ging es vergangenes Wochenende nach Tirol und ich möchte ein Hotel, Skitouren und meine Gedanken zu der Gegend mit euch teilen.

Wo wir untergebracht waren.pd_logo

Das POP DOWN Hotel im Zillertal bietet dem Besucher ein wahres Übernachtungserlebnis statt typischen Tiroler Pensionsalltag. Für fünf Monate öffnet es seinen Gästen die Türen und verzaubert im Herzen des Zillertals mit tollem Ambiente und sagenhafter Küche.

Als Teil der Munich Mountain Girls durfte ich dort ein Wochenende verbringen, von dem ich euch gern berichten und ein paar Tipps für die Umgebung mitgeben möchte.

Den ersten Eindruck, als wir Freitagabend ankamen, fand ich direkt sehr herzlich. Der ehemalige Familienbetrieb lädt schon von Außen ein und spricht mit schlichten, aber doch wirkungsvollen Design an. Wir wurden direkt freundlich und offen in das WIR, das im POP DOWN Hotel großgeschrieben wird, aufgenommen.

Die Räumlichkeiten kann man sich so vorstellen: Mitten in der Renovierung, wurde mit einfachen aber eindrucksvollen Mitteln, ein gemütlicher Raum geschaffen, der Gegensätze schafft, oft überrascht und zum Stöbern und Staunen einlädt.

So führt ein simpler Holztisch durch ehemalige Badezimmer und die Eckbank des früheren Betriebs wurde dem Essensbereich gekonnt überlassen.

Sehr gut hat mir der regionale und nachhaltige Gedanke gefallen. Einfache Glasflaschen mit Leitungswasser gefüllt, stehen am Tisch bereit. Es gibt zartes Bio-Fleisch zu Abend und man teilt sich zu Viert die Suppe im Topf oder die Etagere mit Nachspeisen. Verbesserungen würde ich mir bei Frühstück wünschen, da Honig oder Aufstriche einzeln verpackt serviert werden sowie der Aufschnitt auf der Etagere für wenig Personen gebracht und dadurch viel Abfall produziert wird.

Ideen, wie ihr euch die Zeit vertreiben könnt.

Ried im Zillertal ist als Ausgangspunkt wirklich super. Etliche Busse fahren kostenlos in die verschiedenen Skigebiete, von denen sich unzählige Möglichkeiten auftun, ob Skitouren, Freeriden oder Rodeln.

Infos zu Busverbindungen findet ihr hier: http://bit.ly/2kf00gG

Wir haben für den Samstag eine Tour ab Hochfügen gewählt. Als Gipfeltouren gibt es hier beispielsweise den Sonnenkopf, den Rastkogel oder Pangert.

Für uns ging es aber in Richtung Rosskopf. Nachdem man den Trubel des Skigebiets hinter sich gelassen hat und das Tal Richtung Pfundsalmen aufsteigt, wird einem schnell bewusst in was für einer imposanten Bergkulisse man unterwegs ist. Hohe Gipfel, Rinnen und Grate mit Schnee überzogen, bilden einen Halbkreis und lassen Ruhe und unglaubliche Stille aufkommen.

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Nichtsdestotrotz birgt auch hier die Schönheit der Natur einige Gefahren und Wetterumschwünge sowieso Lawinengefahren dürfen nicht unterschätzt werden.

Infos zu Bergwetter gibt es zum Beispiel hier: http://bit.ly/2Btvyql

Den Lawinenlagebericht checke ich immer hier: http://bit.ly/1Q9tORA

 

Nachdem gefühlte 50 Meter unter dem Gipfel Nebel aufzog, haben wir entschieden abzufellen und sind abgefahren. Obwohl wir an dem Tag leider keinen Gipfel erreicht haben, war die Tour unglaublich eindrucksvoll und fordernd und wir planen schon die nächsten Gipfel im Hochzillertal in Angriff zu nehmen.

Samstagabend hat es dann zu schneien angefangen und nicht mehr aufgehört, also war in der Früh schnell die Entscheidung getroffen und wir fuhren wieder nach Hochfügen. Gleichzeitig war ein Skitest von Blacksheepsports und ich hab drei verschiedene Freeride-Skimodelle im hüfthohen Powder getestet und muss sagen, dass ich von dem ganzen Tag einfach nur begeistert bin. Super Beratung, Powderski, die richtig Spaß machen, ein coole Crew, unpräparierte Pisten und Turns im Wald bildeten genau die richtige Mischung!

Mit brennenden Oberschenkeln und so verdammt glücklich, gings dann leider auch schon wieder viel zu früh nach Hause, wo die Tage bis zum nächsten Freitag schon gezählt werden.

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HAPPY TURNS!
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