Nachhaltig Skitouren gehen – Teil 2 Brotzeit am Berg

Man könnte sich jetzt darüber streiten, ob ich mit meiner Brotzeit das Skitourengehen nachhaltiger gestalten kann. Ich bin der Meinung, ja, ganz sicher!

Nachhaltigkeit spiegelt sich vor allem in unserem Konsum wieder und es ist so einfach und bewirkt viel, wenn man bewusst auf Verpackung, Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln achtet. Immer wenn ich am Berg bin, sehe ich leere Müsliriegelpackungen, Wasserflaschen oder anderen Müll, der nicht in die Natur gehört.

Brotzeit-Berg-Basics:

  • Die eigene Wasserflasche mitnehmen. Wieso Wasser kaufen, wenn ich es kostenlos aus dem Wasserhahn bekomme?
  • Brotzeitboxen statt Papier-/Plastiktüten oder Alufolie.
  • Den eigenen Müll wieder mitnehmen. Klar verrotten Bananenschale, Apfelbutzen und Co., nur dauert das auch seine Zeit, aber der Wald muss in der Zwischenzeit nicht den Komposthaufen für euch spielen.
  • Müll aufhebenIn einem Seitenfach meines Rucksacks ist immer Platz für eine Müsliriegelverpackung, etc. die ich am Wegrand sehe und schnell aufheben kann.

 

Ich habe schon vor längerem angefangen, einige Dinge selbst zu machen und möchte euch zeigen, wie ihr meine Lieblingssnacks herstellt, um so Müll zu sparen und euer Verhalten nachhaltiger zu gestalten.

 

No. 1 Schoko-Nuss-Crispies

Für den Zuckerschock zwischendurch und als Gipfelbelohnung.

Eine Tafel Zartbitter-Schokolade

Eine Handvoll Nüsse

Eine Handvoll Cornflakes

 

Die Nüsse klein hacken und die Cornflakes zerstoßen.

Dann die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Jetzt alles miteinander verrühren und in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform füllen. Alles flach drücken und kalt stellen.

Sobald die Schokolade hart geworden ist, kann man die Platte einfach in Stücke brechen und in eine Box zur Aufbewahrung füllen.

No. 2 Getrocknete Früchte

Schnell, einfach und lecker.

Ich bevorzuge Äpfel und Khakis, hier je nach Belieben die Menge wählen, wobei ich lieber öfters eine kleine Menge mache, da es dann oft noch frischer und saftiger schmeckt.

Die Äpfel schälen, die Khakis waschen. Die Äpfel entkernen und bei den Khakis den Strunk abschneiden. Dann alles in ca 4 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Wenn du die Möglichkeit hast, das Blech auf eine Heizung zu stellen, sind die Früchte über Nacht getrocknet und du kannst sie gleich am nächsten Tag mitnehmen.

Bei der Aufbewahrung musst du allerdings ein bisschen aufpassen, damit sich kein Schimmel bildet. Die Früchte sollten wirklich getrocknet und nicht mehr feucht sein. Ich verschließe sie dann immer in einem alten Marmeladenglas, damit sie trotzdem noch saftig schmecken und nicht weiter austrocknen. 

No. 3 Matcha-Müsliriegel

Ein gesunder Energieschub, der super lecker schmeckt.

100 g Haferflocken

65 g Kürbiskerne

25 g gepufftes Quinoa

75 g getrocknete Früchte (ich mische Datteln und Feigen, du kannst aber auch Rosinen, Äpfel, usw. nehmen)

Löffelspitze Meersalz

1/2 EL Matcha

3 EL Honig

1,5 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft

1 EL Kokosöl

0,5 TL Vanillenextrakt

Die Haferflocken und Kürbiskerne auf 160°C im Backofen für 15 Minuten rösten und dann abkühlen lassen.

Die getrockneten Früchte klein hacken.

Jetzt den Honig, den Ahornsirup, das Kokosöl und die Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine flüssige Masse bildet.

Anschließend alle Zutaten miteinander vermischen und in eine, mit Backpapier, ausgelegte Form füllen, flach drücken und für mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Danach kannst du die gehärtete Masse in Stücke schneiden und luftdicht lagern.

Viel Spaß in der Küche und am Berg, denn Brotzeit ist die schönste Zeit!

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